Warum eine Vibrationsplatte sinnvoll für den Sportler ist.

Eignet sich das Training mit einer Vibrationsplatte für Leistungssportler?

Auch für Leistungssportler ist das Training mit einer Vibrationsplatte als Ergänzung zu ihrem normalen Trainingspensum durchaus sinnvoll, postuliert der Vibrationstrainer Test. Das Vibrationstraining wirkt sich positiv auf den Gehalt an Testosteron im Körper aus, wie auch auf die Steigerung der Muskelkraft.

Die Auswirkungen der Vibrationsplatte auf den Hormonspiegel

Es wurde schon lange bewiesen, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Hormonprofil eines Sportlers und der Sportart, die dieser ausübt gibt. Der Körper gibt auf das Training in einer speziellen Sportart immer eine Antwort durch seine Hormone, egal, ob weniger oder stärker ausgeprägt.

Auch auf das Training mit der Vibrationsplatte reagiert der Körper in Form seiner Hormone in einer bestimmten Art. Hier sticht vor allem hervor, dass die Konzentration an Testosteron im Blut ansteht, wie auch die des somatrophen HG Hormons. Ebenfalls kommt es zu einer Erhöhung des Kortisolspiegels. Wird das Training mit der Vibrationsplatte balanciert angewendet, kann durch die stattfinden Anpassung der Hormone auf lange Sicht die neuromuskuläre Funktion des Körpers wesentlich verbessert werden.

Die Muskelkraft bei dem Vibrationstraining

Wird mit einer Vibrationsplatte trainiert, die Vibrationen in Sinusform abgibt und bei einer Frequenz zwischen 26 und 28 Hertz läuft, führt dies zu einer wesentlichen Kraftsteigerung im mechanischen Bereich. Wird auf einer Vibrationsplatte, die vertikal verläuft und in einer Frequenz von circa 27 Hertz trainiert, kann dadurch die Kraft in dem Bereich des unteren Körpers um bis zu 18 Prozent gesteigert werden.

Die isometrische Kraft beim Vibrationstraining

Es wurde durch Studien belegt, dass nach einem regelmäßigen Training auf der Vibrationsplatte von nur 12 Wochen, die dynamische sowie die isometrische Kraft deutlich gesteigert werden konnte. Und zwar um beeindruckende Werte von 16 und 9 Prozent in den jeweiligen Bereichen. Diese Ergebnisse machen deutlich, dass das Vibrationstraining zu einer Verbesserung der neuronalen Kraft wie auch zu einer korrelierten Adaption geführt hat. Die Ergebnisse waren sogar ähnlich wie die eines traditionellen Ausdauer- und Kraftrainings.

Proprioception und Rekrutierungsmodus

Die Interneurone, die im Bereich des Rückenmarks sitzen, erhalten einen Reiz durch die absteigenden und afferenten Fasern während auf der Vibrationsplatte trainiert wird. Dies aktiviert die sogenannten Motoneurone. Durch dieses Zusammenspiel der verschiedenen Impulse wird die Rekrutierunsmodalität in den motorischen Bereichen bestimmt. In der ersten Phase des Trainings kommt es also zu einem Anstieg der Kraft, welche dadurch ausgelöst wird, dass der Mechanismus der Proprioceptiven Rückmeldung aktiviert wird.

Schnell zuckende Muskelfasern werden stimuliert

Ein wichtiger Reiz der Beschleunigung wird im Körper während des Vibrationstrainings ausgelöst. Die Beschleunigung, welcher der Körper während des Trainings ausgesetzt wird, wenn mit einer Frequenz im Bereich von 30 Hertz und einer 5mm Amplitude gearbeitet wird, ist fast 18-Mal höher als die Gravitation der Erde.

Im Vergleich: bei einer klassischen Übung aus der Plyometrik, wie beispielsweise dem Kastensprung, werden nur Werte der Beschleunigung im Bereich von 5G erreichet. Um die Kraft zu steigern eignen sich die starken Beschleunigsungswerte, die durch das Vibrationstraining erreicht werden, hervorragend. Die mechanische Kraft kann in den Trainingsbereichen von 26 bis 35 Hertz maßgeblich gesteigert werden.

Andere Trainingsmethoden im Vergleich

Verglichen mit anderen Trainingsmethoden ist das Vibrationstraining sehr effektiv. Durch ein nur zehn minütiges Training auf der Vibrationsplatte wird die gleiche Belastung erzieht, wie bei je 200 Sprüngen in vier Sätzen von einem ein Meter hohen Kasten.

Es lässt sich also abschließend sagen, dass sich das Vibrationstraining hervorragend für Leistungssportler eignet, die ihre Kraft schnell und effizient mit nur einem geringen Trainingsaufwand steigern möchten.