Kinder- und Jugendarbeit: Ein wichtiges Thema im Verein

Die Kinder- und Jugendarbeit ist sehr wichtig in unserem Verein. Auch wenn Football auch in diesem Bereich oft unterschätzt wird, ist es für Kinder und Jugendliche doch prägend, wenn sie frühzeitig mit dem Sport in Kontakt kommen. Nicht nur für die körperliche Fitness ist Football eine perfekte Sportart, sondern auch auf die Psyche, wirkt sich das regelmäßige Training positiv aus. Übrigens gibt es nicht nur die Möglichkeit aktiv Football in unserem Verein zu spielen, sondern wir unterhalten auch ein Cheerleading Abteilung, die nicht nur bei den Mädels der Umgebung sehr beliebt ist, denn auch Jungs sind hier herzlich willkommen.

Tipp: Unbedingt die Fördermöglichkeiten ausloten.

Probetraining bereits für die Jüngsten

Bereits ab dem 6. Lebensjahr können die Kids sich bei uns mit dem Spiel vertraut machen und mit einem altersgerechten Training beginnen. Für uns ist es sehr wichtig, dass die Kinder Spaß am Spiel entwickeln und so gibt es bei uns nicht nur hartes Training, sondern auch das eine oder andere Barbecue oder hin und wieder auch andere Unternehmungen, die wir für die Kids organisieren. Beim Training unterteilen wir in mehrere Altersklassen ein, sodass wir für jede Altersgruppe den passenden Einstieg bieten. Wer nicht bereits im Grundschulalter zu uns gestoßen ist, kann auch später jederzeit zu uns kommen und deshalb veranstalten wir auch regelmäßig Probetrainings und besuchen auf Wunsch auch Schulen, um über unseren Sport zu sprechen. Was wir immer wieder feststellen, die Hemmschwelle sinkt nach dem ersten Kontakt mit uns und so erreichen wir dann plötzlich auch Jugendliche, die vorher noch nie Interesse für Football hatten. Häufig höre ich auch, dass die Jugendlichen überrascht sind, wie vielseitig das Spiel ist. Zudem können wir so auch aufzeigen, dass nicht jeder Footballspieler groß und muskulös sein muss, sondern es für jeden Körpertyp die passende Position gibt.

Footballtraining fördert die Konzentrationsfähigkeit

Da ich auch in meinem normalen Job täglich mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeite, stelle ich immer wieder fest, dass vielen meiner Schüler das Durchhaltevermögen und der Kampfgeist fehlen. Auffällig ist, dass Schülern, die aktiv und regelmäßig Sport betreiben, auch das Lernen leichter fällt und diese sich in der Regel höhere Ziele setzen als andere. Bemerkenswert ist jedoch, dass die Stressresidenz deutlich höher ist und so auch bei Prüfungen ein kühler Kopf bewahrt wird. Immer wieder stelle ich fest, dass schon nach wenigen Monaten Training, sich die Einstellung der Jugendlichen deutlich verändert. Sie wirken nicht nur ausgeglichener, sondern sehen auch manches kritischer. Ein positiver Aspekt ist natürlich, dass Sport das Selbstbewusstsein stärkt. Gerade beim Football kommt aber auch die Manschaftsdynamik jedem einzelnen Teammitglied zugute. So bekommen Jugendliche auch wieder ein neues Gefühl für Gemeinschaft und lernen sich gegenseitig zu unterstützen, auch dies wirkt sich positiv auf das schulische und private Umfeld der Schüler aus.

Wenn der Trainer zum Beichtvater wird

Schon bei unseren Jüngsten Vereinsmitglieder lässt sich feststellen, dass sie sich bei uns gut aufgehoben fühlen und davon profitieren zusätzliche Vertrauenspersonen zu haben. Bei Jugendlichen stellen wir oft fest, dass sie gerade in der Phase, in der sie gegen die Eltern etwas rebellieren, sie sich an ihren Trainer wenden, wenn sie private Probleme haben. Hier haben wir nach Möglichkeit immer ein offenes Ohr und versuchen das Elternhaus auch zu unterstützen. So setzt sich unser Trainerteam auch regelmäßig zusammen und versucht nach Möglichkeit auch nach dem Training für die Jugendlichen da zu sein. Besonders bei gemeinsamen Unternehmungen erleben wir oft, dass Jugendliche die Gelegenheit nützen, um ihr Herz beim Trainer auszuschütten. Für uns ist es wichtig, dass wir uns dieses Vertrauen auch verdienen und so versuchen wir, direkt auf den Jugendlichen positiv einzuwirken. Oft reicht es schon, dass Jugendliche wissen, wo sie sich hinwenden können, damit kleine Probleme nicht zu großen Problemen werden. Was für uns positiv ist, alle unsere Spieler sind durchaus gute Schüler und im schulischen Umfeld erfolgsorientiert.